RW Oberhausen

 
 

1904 wurde der Oberhausener Spielverein gegründet. Den heutigen Namen

SC Rot-Weiß Oberhausen-Rheinland e. V. erhielt der Verein 1933. Das heimische Niederrheinstadion wurde 1926 erbaut und verfügt über 21.000 Sitzplätze.


Im Jahr 1933, zu Beginn der neugegründeten Gauliga Niederrhein, war Rot-Weiß Oberhausen noch nicht in der höchsten Spielklasse. Diese wurde aber bereits im folgenden Jahr erreicht. 1938 stiegen sie ab, konnten aber 1939 gleich wieder aufsteigen.


Nach Kriegsende gewann Oberhausen 1946 und 1947 die Meisterschaft im Bezirk Niederrhein, womit sie sich für die 1947 neugegründete Oberliga West qualifizierten. Dort konnten sie sich in den ersten zwei Jahren jeweils den fünften Platz sichern. Einen Erfolg als Pokalsieger konnte die Mannschaft 1950 feiern. 1951 stiegen sie in die zweite Liga West ab, aus der erst 1957 der Wiederaufstieg glückte. Hier erreichten die Rot-Weißen in der Saison 1960/61 und 1961/62 jeweils den dritten Platz.


Als 1963 die Bundesliga eingeführt wurde, verpasste Oberhausen knapp die Teilnahme und konnte erst 1969 als Regionalligameister aufsteigen. Die höchste Platzierung in der Fußball-Bundesliga erreichte RWO in der Saison 1969/70 mit Rang 14 unter Trainer Adi Preißler. Auch in den Bundesliga-Skandal 1970/71 war der Verein involviert. Die Mannschaft stieg 1973 in die Regionalliga West ab, konnte sich aber 1974 für die neu eingeführte Zweite Liga Nord qualifizieren, aus der sie 1975 abstieg. 1978/79 stieg Oberhausen als Oberligameister in die zweite Liga auf. Im gleichen Jahr erreichte die Mannschaft auch das Viertelfinale im DFB-Pokal.


RWO verfehlte die Qualifikation in die 1981 gegründete eingleisige zweite Liga und stieg in die Drittklassigkeit ab. Auch 1983 wurde der Verein als Meister der Oberliga gefeiert, wodurch der Wiederaufstieg in die zweite Liga möglich wurde. Durch den Lizenzentzug 1988 konnte sich der Verein 1989 nicht in der Oberliga Nordrhein halten und der Abstieg in die Verbandsliga Niederrhein folgte.


Erst 1998 konnte Oberhausen wieder in die Zweite Bundesliga als Regionalligameister aufsteigen, auch den Niederrheinpokal gewannen sie im selben Jahr.


Im DFB-Pokal erreichte die Mannschaft 1999 das Halbfinale und im Jahr 2002 schafften sie es ins Viertelfinale.


In der Saison 2003/04 verfehlte der Verein, nachdem er Herbstmeister in der zweiten Liga wurde, nur knapp den Aufstieg in die Erste Bundesliga.


2004/05 gelang RWO der Klassenerhalt nicht mehr und stieg in die Regionalliga Nord ab.


Der Vorstand trat im September 2005 geschlossen zurück und ein Notvorstand übernahm die Geschäfte. Die Mannschaft litt sehr unter der Situation und so konnte auch ein Trainerwechsel 2006 nichts mehr an dem Abstieg in die Oberliga Nordrhein ändern.


In der Saison 2006/07 gelang der Wiederaufstieg mit dem neuen Trainer Hans-Günther Bruns in die Regionalliga Nord, nachdem RWO zuvor Herbstmeister wurde. Im Juni 2007 wurde wieder ein neuer Vorstand gewählt: Hajo Sommers, Thorsten Binder und Jürgen Luginger. Erfolgreich schaffte die Mannschaft 2008 wieder den Aufstieg in die Zweite Bundesliga und 2008/09 konnte der Klassenerhalt gesichert werden. Als Trainer wurde Luginger eingestellt, der mit Bruns seinen Posten tauschte.


2009/10 konnte die Saison auf dem Rang 14 beendet werden, nachdem im Januar 2010 Bruns wieder den Trainerposten übernommen hatte. Oberhausen hatte in der aktuellen Saison erhebliche Schwierigkeiten, weshalb Theo Schneider als neuer Trainer im Februar 2011 verpflichtet wurde.

Rot Weiss Oberhausen

Erfolge:



4 Bundesligasaisonen

1 x 14. Platz BuLi